Damit es auch in zwei Jahren läuft

Eine Website geht online, und danach beginnt der Teil, über den vorher niemand spricht: Aktualisierungen, Sicherungen, und die Frage, wer nachschaut, wenn nachts etwas umkippt.

Wofür Du das abgibst

Damit Du nicht wissen musst, wann eine PHP-Version ausläuft oder ein Plugin aufgegeben wird.

Die meisten Zwischenfälle mit WordPress sind kein gezielter Angriff. Es sind automatisierte Programme, die reihenweise Seiten abklopfen und dort hängenbleiben, wo lange niemand hingeschaut hat. Wer regelmäßig aktualisiert wird, ist für diese Programme uninteressant, und genau das ist der Zweck der Sache.

Betreut werden bei mir vor allem Seiten und Shops, die ich selbst gebaut habe, dazu einige, die von woanders kommen. Auch dann, wenn vorher lange niemand hingeschaut hat: Dann fangen wir eben da an.

Was laufend passiert

Deine Seite bleibt aktuell und gesichert, und Du erfährst regelmäßig, in welchem Zustand sie ist.

Sicherung zuerst

Vor jeder Änderung. Außerhalb des Servers, versioniert, ältere Stände bleiben erhalten.

Aktualisierungen

Erst nachlesen, was sich ändert. Was heikel aussieht, läuft vorher in einer Testumgebung.

Funktionstest

Danach werden die Wege durchgeklickt, auf die es ankommt: bei einem Shop bis zur Bestellung.

Erreichbarkeit

Überwacht von außen. Ein Wächter auf derselben Maschine schweigt mit, wenn sie stirbt.

Rückspielprobe

Die Sicherung wird testweise zurückgeholt. Ein Backup ohne Probe ist eine Behauptung.

Bericht

Zum Schluss steht schriftlich da, was gemacht wurde und was mir aufgefallen ist.

Dein Nachweis

Der Bericht

Nach jedem Durchgang steht schriftlich da, was aktualisiert wurde, was die Tests ergeben haben und wann die Sicherung zuletzt erfolgreich zurückgespielt wurde. Ohne diesen Nachweis wäre laufende Betreuung eine Abbuchung, bei der man hofft.

Der wichtigste Teil ist der letzte Absatz darin. Wenn beim Durchgang etwas auftaucht, das über die Pflege hinausgeht, eine Erweiterung ohne Hersteller-Updates zum Beispiel oder eine PHP-Version, die ausläuft, steht es dort mit einer ehrlichen Einschätzung. Was daraus wird, entscheidest Du.

Aus den Handgriffen eines Durchgangs wird eine Seite, die auch in einem Jahr noch erklärt, was war.

Und der Server?

Hosting gibt es dazu. Häufiger ist aber die Beratung, welcher Anbieter zu Dir passt.

Ich betreibe Server für einige Kunden, aber Hosting ist nicht mein Geschäftsmodell. Deutlich öfter helfe ich bei der Wahl des Anbieters: Ein Shop mit vielen Artikeln braucht anderes als eine Firmenwebsite mit zehn Seiten, und die Unterschiede stehen nicht in den Preistabellen.

Wenn Du schon irgendwo hostest und zufrieden bist, bleib da. Dann braucht es Zugänge, mehr nicht. Eigene Server übernehme ich vor allem dann, wenn Betreuung und Betrieb so eng zusammenhängen, dass zwei Zuständigkeiten nur Ping-Pong erzeugen würden.

Für Agenturen

Wartung bindet Leute, die Du lieber in Projekte steckst. Sie lässt sich abgeben.

Ihr baut die Seiten, ich halte sie am Laufen: Sicherungen, Aktualisierungen, Tests und je Kunde ein Bericht, den Du unter Deinem Namen weitergeben kannst. Sichtbar oder im Hintergrund, wie es Dir lieber ist. Deine Kunden bleiben Deine.

Wie ich mit Agenturen arbeite