Websites mit oder ohne Redaktionssystem

Nicht jede Website braucht ein Redaktionssystem, manche braucht unbedingt eines. Welcher Fall bei Dir vorliegt, hängt daran, wer die Seite später pflegt und wie oft.

Zwei Wege, ein Ergebnis

Beide baue ich. Der Unterschied liegt nicht im Aussehen, sondern in Pflege und Betrieb.

WordPress

Du pflegst Inhalte selbst im Browser. Dafür laufende Aktualisierungen und ein Server, der betreut wird.

Reines HTML

Seiten aus Textdateien gebaut, nichts läuft auf dem Server. Sehr schnell, sehr ruhig, ohne Pflegezwang.

Wann WordPress passt

Immer dann, wenn regelmäßig jemand ohne technische Kenntnisse Inhalte ändern soll.

Wenn jede Woche etwas dazukommt, wenn mehrere Personen schreiben, wenn es Beiträge, Termine oder einen geschützten Bereich geben soll: Dann ist WordPress die richtige Grundlage. Es ist verbreitet, gut dokumentiert, und Du bist nicht an mich gebunden.

Ich baue dabei mit möglichst wenigen Erweiterungen. Jedes zusätzliche Plugin ist eine Abhängigkeit, die aktualisiert werden will und irgendwann nicht mehr gepflegt wird. Was sich mit Bordmitteln lösen lässt, löse ich mit Bordmitteln.

Dazu gehört eine ehrliche Ansage: WordPress ist nicht unsicher, ungepflegtes WordPress ist es. Wer eine Seite aufsetzt und stehen lässt, hat in zwei Jahren ein Problem. Zu jedem WordPress-Projekt gehört deshalb die Frage, wer sich danach kümmert. Wie das aussieht

Was Du damit gewinnst

Diese Seite hier ist so gebaut. Vier Eigenschaften, die sie von selbst mitbringt.

Dauerhaft sicherDie Seite besteht aus fertigen Dateien, es läuft kein Programm darauf.
bleibt so
Sofort daDer Server reicht eine fertige Seite durch, statt sie erst zusammenzubauen.
in Millisekunden
Frei von BannernOhne fremde Dienste braucht es keine Einwilligung Deiner Besucher.
ohne Cookie-Banner
Ruhig im BetriebEs gibt nichts, was monatlich aktualisiert werden müsste.
pflegefrei

Warum das im Alltag zählt

Drei Dinge, die im Alltag den Unterschied machen, lange nachdem die Seite fertig ist.

Fast jeder kennt inzwischen jemanden, dessen WordPress gehackt wurde. Meistens war es kein gezielter Angriff, sondern ein automatisiertes Programm, das ein bekanntes Loch in einer veralteten Erweiterung gefunden hat. Bei einer Seite, die nur aus fertigen Dateien besteht, gibt es dieses Loch nicht: Es läuft schlicht kein Programm, das man übernehmen könnte. Angreifbar bleibt der Server selbst, die Website darauf nicht.

Das Zweite merkst Du gerade selbst: Diese Seite hat Dich direkt auf den Inhalt gelassen, ohne dass Du erst etwas wegklicken musstest. Der Banner kommt nämlich nicht vom Redaktionssystem, sondern von dem, was eine Seite einbindet: Statistikdienste, Schriften von fremden Servern, eingebettete Videos, Kartendienste. Bleibt das alles auf dem eigenen Server, ist keine Einwilligung nötig, und Deine Besucher kommen sofort an. Der Datenschutztext bleibt aus demselben Grund kurz und verständlich.

Und das Ändern ist einfacher, als die meisten erwarten. Es gibt kein Administrationsmenü mit hundert Einstellungen, in dem man sich verirrt, keine Benutzerrechte, keine Blockeditoren, die beim nächsten Update anders aussehen. Wer etwas ändern will, ändert eine Textdatei: eine Seite, ein Dokument, fertig. Und wenn Du das gar nicht selbst anfassen magst, schickst Du mir die neue Fassung.

Was Du in beiden Fällen bekommst

Vier Dinge, die ich nicht als Zusatzleistung verkaufe, sondern die zur Arbeit gehören.

Auf dem Telefon geprüft

Die Hälfte Deiner Besucher liest auf einem kleinen Bildschirm. Dort wird zuerst geprüft, nicht zuletzt.

Lesbar für alle

Genug Kontrast, sinnvolle Überschriften, bedienbar auch ohne Maus. Kostet nichts, wenn man es gleich macht.

Ohne fremde Dienste

Auch bei WordPress bleiben Schriften und Skripte lokal. Das erspart Dir den halben Datenschutztext.

Übergabe im Klartext

Zugänge, Aufbau und Pflege schriftlich, in Alltagssprache. Auch für den Fall, dass jemand anders übernimmt.

Eigene Erweiterungen

Wenn WordPress etwas nicht kann, ist das kein Grund, das Vorhaben zu ändern.

Ein guter Teil meiner Arbeit besteht darin, WordPress etwas beizubringen, das es nicht mitbringt: eigene Inhaltstypen, Verbindungen zu anderen Systemen, Auswertungen, Abläufe im Hintergrund. Das entsteht als eigenes Plugin, sauber vom Theme getrennt, damit ein Designwechsel es später nicht mitreißt.

Für Agenturen

Der häufigste Anlass: Der Entwurf steht, aber eine Funktion darin gibt es nirgends fertig.

Ich setze Dein Design um und entwerfe keines, mache kein Marketing und kein SEO, und Deine Kunden bleiben Deine. Was ich beisteuere, ist die Technik dahinter, sichtbar oder im Hintergrund, wie es Dir lieber ist.

Wie ich mit Agenturen arbeite