Onlineshops, die zum Betrieb passen

Ein Shop ist kein Katalog mit Warenkorb, sondern die Stelle, an der Bestellungen in einen Betrieb einlaufen. Ich baue ihn mit WooCommerce oder Shopify, und zwar so, dass er sich den vorhandenen Abläufen fügt.

Was danach passiert

Wo der Shop im Betrieb sitzt

Der sichtbare Teil ist die eine Hälfte. Die andere beginnt in dem Moment, in dem jemand auf „Bestellen" klickt: Die Bestellung muss in die Warenwirtschaft, der Bestand muss stimmen, das Lager braucht seinen Auftrag, die Buchhaltung ihre Zahlen.

Wo diese Wege fehlen, geht jemand sie von Hand. Das funktioniert eine Weile und wird dann zu der Arbeit, die niemand machen will.

Deshalb baue ich einen Shop nie nur als Schaufenster, sondern immer mit Blick darauf, was dahinter passieren muss.

Aus einer Bestellung werden eine Rechnung, ein Versandauftrag und ein Datensatz in der Warenwirtschaft.

Welches System passt

Beide baue ich seit Jahren. Die Wahl hängt an vier Fragen, keine davon lautet: Was ist gerade beliebt?

Eigene AbläufeAbweichungen vom Standard sind im offenen Quelltext leichter.
WooCommerce
Sehr große KatalogeZehntausende Artikel mit täglichen Änderungen.
Shopify
HandelskundenPreisgruppen gehen überall, die Folgekosten nicht.
beides
Wer pflegtOhne Pflege wird ein eigener Shop zur offenen Tür.
entscheidet mit

Funktionen, die es nicht fertig gibt

Der häufigste Grund, warum jemand mich holt: Der Plan steht, aber ein Baustein fehlt.

Für WooCommerce entwickle ich eigene Plugins, wenn Bordmittel und fertige Erweiterungen nicht reichen. Preislogik nach Kundengruppe und Menge, eigene Versand- und Freigaberegeln, Verbindungen zu anderen Systemen, Abläufe im Hintergrund. Sauber vom Theme getrennt, damit ein Designwechsel sie nicht mitreißt.

Bei Shopify läuft dasselbe über eigene Apps und Erweiterungen des Themes. Der Rahmen ist enger als bei WooCommerce, dafür bleibt der Betrieb einfacher. Was innerhalb dieses Rahmens geht und was nicht, sage ich Dir vorher.

Vier typische Fälle

Vier Beispiele ohne Namen. Wer seinen eigenen Fall wiedererkennt, ist hier richtig.

B2B-Shop mit Preisgruppen

Händlerkunden sehen eigene Preise, angebunden an die Warenwirtschaft, statt Bestellungen per Mail.

Großer Katalog

Rund 30.000 Artikel, täglich etwa 2.000 Änderungen an Preisen und Beständen, nachts übertragen.

Shop mit Gutscheinen

Merchandise und Gutscheine für mehrere Filialen, dazu ein kleiner Bereich für Geschäftskunden.

Übernahme aus fremder Hand

Shop von einem anderen Dienstleister übernommen, mit veralteten Erweiterungen und ohne Doku.

So läuft ein Projekt

Vier Schritte. Der erste kostet wenig und beantwortet die teuren Fragen vorab.

  1. Klären

    Sortiment, Abläufe, angebundene Systeme, Zahlungs- und Versandarten. Daraus folgt die Systemwahl.

  2. Aufbauen

    Der Shop entsteht in einer Testumgebung, die jederzeit ansehbar und kommentierbar ist.

  3. Befüllen

    Daten übernehmen und prüfen. Erst wenn Artikel und Preise stimmen, wird an den Start gedacht.

  4. Starten

    Umschalten, Zahlungen im Echtbetrieb prüfen, danach ein paar Tage genau hinschauen.

Wenn ein Shop schon steht

Häufiger als ein neuer Shop ist ein vorhandener, der nicht mehr trägt.

Er ist langsam geworden, die Erweiterungen widersprechen sich, oder er kann etwas nicht, das das Geschäft inzwischen braucht. Am Anfang steht dann kein Angebot, sondern ein Blick hinein.

Danach lässt sich entscheiden, ob eine Instandsetzung reicht oder ein Neuaufbau billiger kommt. Beides sage ich ehrlich, auch wenn die ehrliche Antwort der kleinere Auftrag ist. Ein Umzug zwischen den Systemen ist möglich und in beide Richtungen schon gemacht.

Für Agenturen

Ein guter Teil dieser Projekte läuft nicht direkt, sondern über eine Agentur.

Wenn bei Dir das Konzept steht und die technische Tiefe fehlt, bin ich die Werkbank dahinter. Ich setze Dein Design um und entwerfe keines, mache kein Marketing und kein SEO, und Deine Kunden bleiben Deine.

Wie ich mit Agenturen arbeite

Was hier nicht stattfindet

Zwei Dinge, die andere besser können, und eine Grenze, die mit dem Alleinarbeiten zu tun hat.

Marketing, SEO und SEA sind nicht meine Baustelle, und als KI-Berater tauge ich auch nicht. Am Aussehen des Shops arbeite ich mit, der Ausgangspunkt bleibt aber die Technik dahinter und nicht der Entwurf einer Markenwelt.

Und weil hier einer allein arbeitet: Manchmal passt es zeitlich nicht. Das erfährst Du sofort und nicht nach drei Wochen.